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Cyberangriff auf Softwarelieferant betrifft mehrere Pensionskassen

Ein Cyberangriff auf den Softwarelieferanten PK Softech könnte zu einem Datenabfluss bei mehreren Pensionskassen geführt haben. Betroffen sind unter anderem die Bundespensionskasse Publica und bernische Kassen. Die genaue Auswirkung ist noch unklar.

Titelbild zu: Cyberangriff auf Softwarelieferant betrifft mehrere Pensionskassen
Bild: it-markt.ch

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Cyberangriff auf PK Softech führt zu Datenabfluss bei mehreren Pensionskassen
  • Betroffen sind Publica, BPK und BLVK
  • Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen
  • Vorsorgeguthaben und Rentenauszahlungen sind nicht beeinträchtigt

Key Facts

Überblick
Quelle
it-markt.ch
Veröffentlicht
08.10.2026, 11:19
Rubrik
Technologie
Region
Bern
Schwerpunkte
Cyberangriffe & IT-Sicherheit
Quellen
2 berichten darüber
Einschätzung (KI)
NegativDatenabfluss bei Publica
  1. Ausgangslage

    Ein Cyberangriff auf den Softwarelieferanten PK Softech hat zu einem Datenabfluss bei mehreren Pensionskassen geführt. Zu den betroffenen Pensionskassen zählen die Bundespensionskasse Publica, die Bernische Pensionskasse sowie die Bernischen Lehrerversicherungskasse. Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

    Der Angriff erfolgte Ende September 2026. PK Softech hat umgehend Strafanzeige erstattet und die zuständigen Bundesstellen sowie weitere Kunden informiert. Publica hat die versicherten Personen bereits über den Datenabfluss und die getroffenen Massnahmen informiert.

    Der Cyberangriff auf PK Softech hat nicht nur die Bundespensionskasse Publica, sondern auch weitere Kassen in Mitleidenschaft gezogen. Die genaue Anzahl der betroffenen Versicherten und die Art der abgeflossenen Daten sind noch nicht vollständig geklärt. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe des Angriffs zu untersuchen.

  2. Hintergrund

    PK Softech stellt Software für die Verwaltung von Pensionskassen bereit. Die betroffenen Kassen nutzen diese Software für die Verwaltung ihrer Daten. Der Angriff hat zu einem unklaren Datenabfluss geführt. Publica betont, dass die Vorsorgeguthaben sicher sind und die Renten weiterhin ausbezahlt werden.

    Der Kanton Bern gab bekannt, dass auch ein Cyberangriff auf eine externe Anbieterin von Pensionskassen-Software stattfand. Es gibt jedoch keine Hinweise auf einen Datendiebstahl. Der Kanton Bern versichert, dass ein Datenabfluss nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

  3. Was das bedeutet

    Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen wie Pensionskassen sind ein wachsendes Problem in der Schweiz. Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung erhöht die Anfälligkeit für solche Angriffe. Die Bundesanwaltschaft und andere zuständige Stellen müssen schnell und effektiv auf solche Vorfälle reagieren.

    Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihre IT-Sicherheitsmassnahmen überprüfen und verstärken müssen. Besonders wichtig ist es, externe Softwarelieferanten sorgfältig auszuwählen und regelmässig auf Sicherheitslücken zu überprüfen. Unternehmen sollten auch Notfallpläne für den Fall eines Cyberangriffs haben.

  4. Betroffene Branchen und Berufe

    Der Cyberangriff auf PK Softech betrifft nicht nur die Pensionskassen, sondern auch die Branchen und Berufe, die von diesen Kassen abhängen. Die betroffenen Pensionskassen versichern Mitarbeitende der Bundesverwaltung, des ETH-Bereichs und des Kantons Berns. Dies umfasst eine breite Palette von Berufen, von Verwaltungsangestellten bis hin zu Lehrkräften und Hochschulmitarbeitenden.

  5. Offene Fragen und nächste Schritte

    Es gibt noch viele offene Fragen bezüglich des Cyberangriffs auf PK Softech. Eine der wichtigsten Fragen ist, welche Daten genau abgeflossen sind und in welchem Umfang. Die betroffenen Pensionskassen müssen diese Fragen klären, um die Versicherten angemessen informieren zu können.

  6. Ausblick

    Die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft werden zeigen, ob tatsächlich Daten gestohlen wurden und in welchem Umfang. Es ist wichtig, dass die betroffenen Pensionskassen ihre Versicherten kontinuierlich über den Stand der Ermittlungen informieren. Langfristig müssen die Sicherheitsmassnahmen für kritische Infrastrukturen weiter verstärkt werden.

Dazu passt

Zahlen

Aktive Versicherte BPK
42'145
Rentenbeziehende BPK
18'321
Aktive Versicherte BLVK
21'417
Rentenbeziehende BLVK
10'259
Bilanzsumme Publica
45 Milliarden Franken
Versicherte Publica
70'000
Rentenbeziehende Publica
41'600

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

Fragen und Antworten

Wie reagiert Publica auf den Angriff?

Publica hat die versicherten Personen bereits über den Datenabfluss und die getroffenen Massnahmen informiert.

Begriffe

Cyberangriff
Ein Angriff auf ein Computersystem mit dem Ziel, Daten zu stehlen oder Systeme zu beschädigen
Pensionskasse
Eine Einrichtung, die Vorsorgeguthaben verwaltet und Renten ausbezahlt
IT-Sicherheitsmassnahmen
Massnahmen zur Sicherung von Computersystemen gegen Angriffe

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Originaltitel: Bundespensionskasse Publica meldet Datenabfluss