Hackerangriff auf Schweizer Basketballverband: 52'000 Spielerprofile gestohlen
Ein Hacker hat Zugriff auf das Extranet des Schweizer Basketballverbands erhalten und personenbezogene Daten von über 52'000 Spielerprofilen gestohlen. Betroffen sind auch Minderjährige, deren Daten in den erbeuteten Datensätzen enthalten sind.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Hacker "Venus1337" stahl Daten über Extranet des Schweizer Basketballverbands
- Über 52'000 Spielerprofile mit sensiblen Daten betroffen
- Daten von Minderjährigen in den gestohlenen Datensätzen enthalten
- Nach aktuellem Kenntnisstand sind keine Passwörter oder Zahlungsinformationen betroffen.
- Verband arbeitet mit Behörden an der Aufklärung des Vorfalls
Für die Schweiz Einschätzung der KI
- +Schweizer Behörden und IT-Dienstleister arbeiten an der Aufklärung
- −Sensible Daten von Minderjährigen wurden gestohlen
Key Facts
Überblick- Quelle
- it-markt.ch
- Veröffentlicht
- 03.11.2026, 11:32
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung
- Quellen
- 2 berichten darüber
- Einschätzung (KI)
- NegativDatendiebstahl in der Schweiz
Ausgangslage
Ein Hacker mit dem Pseudonym "Venus1337" hat behauptet, über das Extranet des Schweizer Basketballverbands Zugriff auf sensible Daten erhalten zu haben. Die gestohlenen Informationen umfassen Namen, Geburtsdaten, Kontaktdaten und AHV-Nummern von 52'344 Spielerprofilen. Zudem sind Daten von Trainern, Schiedsrichtern und Buchhaltungsvorgängen betroffen.
Die gestohlenen Daten umfassen nicht nur persönliche Informationen, sondern auch Daten zu Buchhaltungsvorgängen und Lizenzierungen. Die Veröffentlichung der Daten in einem Hackerforum erhöht das Risiko, dass die Informationen für betrügerische Zwecke missbraucht werden.
Hintergrund
Die Plattform "Frenchbreaches" hat die veröffentlichten Daten analysiert und festgestellt, dass insgesamt 96'252 Datensätze betroffen sind. Davon entfallen 52'344 auf Spielerprofile, während 36'689 Datensätze die Buchhaltung und Lizenzierung betreffen. Der Hacker behauptet, trotz zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen wie einer Zwei-Faktor-Authentifizierung an die Daten gekommen zu sein.
Laut "Frenchbreaches" kann eine registrierte Person in mehreren Datensätzen aufgeführt werden. Dies bedeutet, dass die tatsächliche Zahl der betroffenen Personen niedriger ist als die Anzahl der Datensätze. Dennoch bleibt die Anzahl der betroffenen Personen hoch, was die Schwere des Vorfalls unterstreicht.
Was das bedeutet
Der Vorfall betrifft vor allem den Schweizer Basketballverband und dessen Mitglieder, darunter Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Besonders besorgniserregend ist, dass auch Daten von Minderjährigen gestohlen wurden. Dies könnte zu gezielten Betrugsmaschen führen, etwa gefälschten Anträgen auf Lizenzverlängerungen oder Turnieranmeldungen.
Die Tatsache, dass auch Daten von Minderjährigen gestohlen wurden, erhöht die Dringlichkeit der Situation. Eltern und Erziehungsberechtigte müssen besonders aufmerksam sein, um ihre Kinder vor möglichen Betrugsversuchen zu schützen. Bisher sind keine Betrugsversuche bekannt, aber der Verband warnt weiterhin vor möglichen Betrugsmaschen.
Ausblick
Der Verband hat den Vorfall dem Bundesamt für Cybersicherheit mitgeteilt und kooperiert mit IT-Dienstleistern sowie Behörden bei der Aufklärung. Personen, die zum Schweizer Basketballverband gehören, sollten bei verdächtigen Nachrichten aufmerksam sein. Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn persönliche Daten abgefragt werden oder Links enthalten sind.
Trotz zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen wie einer Zwei-Faktor-Authentifizierung konnte der Hacker an die Daten gelangen. Dies zeigt, dass selbst fortgeschrittene Sicherheitsmassnahmen nicht immer ausreichen, um Cyberangriffe abzuwehren. Der Verband arbeitet an der Aufklärung, wie der Hacker trotz der Sicherheitsmassnahmen an die Daten gelangen konnte.
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Zahlen
- Spielerprofile
- 52'344
- Datensätze insgesamt
- 96'252
- Minderjährige Datensätze
- 21'648
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