Apple kämpft mit steigenden Kosten und Lieferengpässen vor Weihnachten
Apple steht vor dem Weihnachtsgeschäft vor grossen Herausforderungen. Explodierende Speicherchip-Preise und Engpässe bei einem Premium-Modell belasten den Konzern. Dennoch rechnet Apple mit Umsatzwachstum.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Apple rechnet mit einer sinkenden Bruttomarge von 45 bis 46 Prozent im Weihnachtsquartal.
- Die Kosten für Speicherchips sind beispiellos gestiegen und werden weiter ansteigen.
- Das iPhone Duo hat Lieferengpässe, was die Verfügbarkeit vor Weihnachten beeinträchtigt.
- Apple prognostiziert ein Umsatzplus von sieben bis zehn Prozent.
- Der Konzern erzielte einen Umsatz von 114,5 Milliarden Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von zwölf Prozent bedeutet.
Für die Schweiz Einschätzung der KI
- +Schweizer Zulieferer könnten von höheren Produktionsaufträgen profitieren.
- −Höhere Kosten für Speicherchips könnten auch Schweizer Tech-Unternehmen treffen.
Key Facts
Überblick- Quelle
- t3n
- Veröffentlicht
- 03.11.2026, 08:05
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz
- Einschätzung (KI)
- NegativEngpässe und hohe Kosten
Ausgangslage
Apple geht mit gemischten Aussichten ins wichtigste Quartal des Jahres. Während das iPhone-Geschäft wächst, drücken explodierende Speicherchip-Preise und Lieferengpässe bei einem Premium-Modell auf die Margen.
Apple steht vor dem Weihnachtsgeschäft vor grossen Herausforderungen. Explodierende Speicherchip-Preise und Lieferengpässe bei einem Premium-Modell belasten den Konzern. Dennoch rechnet Apple mit Umsatzwachstum. Nach der Veröffentlichung des Ausblicks für das laufende Quartal verlor die Apple-Aktie im nachbörslichen Handel etwa drei Prozent an Wert.
Apple verzeichnete im letzten Quartal ein Umsatzwachstum von 17,5 Prozent im iPhone-Geschäft, das die Markterwartungen überstieg. Analysten hatten im Durchschnitt mit etwa einer Milliarde Dollar weniger gerechnet. Dennoch belasten die steigenden Kosten für Speicherchips und Lieferengpässe die Aussichten für das Weihnachtsquartal.
Hintergrund
Die Kosten für Speicherchips sind laut Apple-Chef John Ternus beispiellos gestiegen und werden weiter ansteigen. Der Konzern versucht, dies durch Preissenkungen bei anderen Bauteilen auszugleichen. Dennoch stieg das Volumen der Produktionsaufträge um 33 Milliarden US-Dollar.
Die steigenden Kosten für Speicherchips sind nicht nur ein Problem für Apple, sondern auch für andere Tech-Unternehmen. Der Konzern versucht, die höheren Kosten durch Preissenkungen bei anderen Bauteilen auszugleichen, was jedoch nicht ausreicht, um die sinkende Bruttomarge zu kompensieren.
Was das bedeutet
Die Bruttomarge von Apple könnte im Weihnachtsquartal auf 45 bis 46 Prozent sinken, nachdem sie im Frühjahr noch über 50 Prozent lag. Dennoch rechnet Apple mit einem Umsatzplus von sieben bis zehn Prozent. Besonders betroffen sind Hersteller von Speicherchips und Zulieferer, die mit den steigenden Kosten kämpfen.
Ausblick
Apple setzt weiterhin auf das iPhone als zentrales Produkt, besonders in der KI-Ära. Die Einführung neuer Modelle wie dem iPhone 18 Pro und dem iPhone Duo könnte die Nachfrage ankurbeln, doch Lieferengpässe beim iPhone Duo könnten den Erfolg bremsen.
Dazu passt
Zahlen
- Quartalsumsatz
- 114,5 Milliarden Dollar
- Gewinn
- 30,7 Milliarden Dollar
- Umsatzplus
- sieben bis zehn Prozent
- Bruttomarge
- 45 bis 46 Prozent
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Originaltitel: Teure Speicherchips und iPhone Duo: Apple hat vor Weihnachten nicht nur gute Nachrichten



