Kantonsspital Baden setzt auf gezielte IT-Partnerschaften für Digitalisierung
Das Kantonsspital Baden setzt auf gezielte IT-Partnerschaften, um Digitalisierung und Sicherheit zu vereinen. Enzo Sileno, Leiter Digitalisierung & ICT, betont die Bedeutung von Verbindlichkeit und Kompetenz bei externen Partnern.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- IT-Dienstleister müssen Verbindlichkeit, Kompetenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit bieten.
- Problemlösungen sollen frühzeitig und transparent kommuniziert werden.
- Das Kantonsspital Baden setzt auf gezielte IT-Auslagerung in ausgewählten Teilbereichen.
- KI-gestützte Lösungen und ERP-Systeme sind zentrale Projekte.
Key Facts
Überblick- Quelle
- it-markt.ch
- Veröffentlicht
- 09.10.2026, 16:20
- Rubrik
- Technologie
- Region
- Aargau
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung & Verwaltung
- Einschätzung (KI)
- NeutralDigitalisierung im Gesundheitswesen
Ausgangslage
Das Kantonsspital Baden steht vor der Herausforderung, Digitalisierung und IT-Sicherheit zu vereinen. Enzo Sileno, Leiter Digitalisierung & ICT, betont, dass beide Aspekte gleichermassen wichtig sind. Die IT muss stabil und sicher laufen, während gleichzeitig Prozesse durch Digitalisierung verbessert werden. Externe IT-Dienstleister spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die Digitalisierung im Kantonsspital Baden soll Prozesse verbessern und die IT stabil und sicher halten. Sileno betont, dass die IT-Infrastruktur nicht nur stabil, sondern auch flexibel sein muss, um sich an neue Anforderungen anpassen zu können. Dies erfordert eine sorgfältige Planung und regelmässige Anpassungen der IT-Strategie.
Hintergrund
Sileno betont, dass die Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern in verschiedenen Bereichen erfolgt. Dies reicht von Projekten über die Wartung bestehender Systeme bis hin zu langfristigen Partnerschaften. Entscheidend sind für ihn Verbindlichkeit, Kompetenz und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Problemlösungen sollen frühzeitig und transparent kommuniziert werden.
Die Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern basiert auf Verbindlichkeit, Kompetenz und partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Sileno legt grossen Wert darauf, dass externe Partner über spezifische Erfahrungen im Gesundheitswesen verfügen. Dies ermöglicht eine zielgerichtete und effiziente Umsetzung von Projekten. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor.
Was das bedeutet
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist ein zentrales Thema in der Schweiz. Spitäler stehen vor der Aufgabe, moderne Technologien einzuführen, ohne dabei die IT-Sicherheit zu vernachlässigen. Die gezielte Zusammenarbeit mit externen Partnern ermöglicht es, spezifische Kompetenzen und Ressourcen einzubinden.
Für IT-Dienstleister bedeutet dies, dass sie sich auf spezifische Anforderungen und hohe Sicherheitsstandards einstellen müssen. Schweizer KMU im IT-Bereich können von dieser Entwicklung profitieren, indem sie ihre Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung und IT-Sicherheit ausbauen.
Chancen und Risiken der IT-Auslagerung
Die Zusammenarbeit mit Partnern in ausgewählten Teilbereichen bietet dem Kantonsspital Baden zahlreiche Chancen, insbesondere durch den Zugang zu spezialisiertem Fachwissen und zusätzlichen Ressourcen. Externe IT-Dienstleister können mit ihren Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten die Effizienz und Qualität der IT-Systeme steigern. Dies ermöglicht es dem Spital, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren und gleichzeitig innovative Projekte voranzutreiben.
Gleichzeitig bringt die IT-Auslagerung auch Risiken mit sich. Die Abhängigkeit von externen Partnern kann zu Herausforderungen in der Koordination und Kommunikation führen. Zudem müssen strenge Sicherheitsstandards eingehalten werden, um die Sensibilität der Patientendaten zu gewährleisten. Eine sorgfältige Auswahl und regelmässige Überprüfung der IT-Dienstleister sind daher essenziell, um diese Risiken zu minimieren.
Offene Fragen und Handlungsempfehlungen für Entscheider
Für Entscheider im Kantonsspital Baden stellen sich mehrere offene Fragen, insbesondere im Bereich der IT-Sicherheit und der langfristigen strategischen Ausrichtung. Wie können technische und organisatorische Sicherheitsmassnahmen weiter verbessert werden, um den steigenden Cyberbedrohungen zu begegnen? Welche Rolle spielen externe IT-Dienstleister bei der Umsetzung dieser Massnahmen?
Entscheider sollten prüfen, wie sie die Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern kontinuierlich optimieren können. Dies umfasst die regelmässige Evaluation der Partnerschaften sowie die Anpassung der IT-Strategie an neue technische und regulatorische Anforderungen. Eine klare Definition der Verantwortlichkeiten und eine transparente Kommunikation sind dabei entscheidend, um die Ziele der Digitalisierung und IT-Sicherheit zu erreichen.
Ausblick
Das Kantonsspital Baden plant weitere Projekte im Bereich künstliche Intelligenz und ERP-Systeme. Zu den wichtigsten Herausforderungen zählt die Implementierung eines neuen ERP-Systems, das auf Business Central basiert. Wir arbeiten zudem an zusätzlichen Projekten im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die Architektur und zentrale Kernkompetenzen werden intern gehalten. So ist die nachhaltige Weiterentwicklung gesichert. Auch die strategische Steuerung der IT bleibt intern.
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Zahlen
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Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Fragen und Antworten
Welche Eigenschaften sind für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern entscheidend?
Verbindlichkeit, Kompetenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit sind entscheidend.
Begriffe
- ERP-System
- Enterprise Resource Planning-System zur Verwaltung von Unternehmensressourcen
- KI-gestützte Lösungen
- Technologien, die künstliche Intelligenz nutzen, um Prozesse zu automatisieren und zu verbessern
Originaltitel: Was das Kantonsspital Baden von seinen IT-Dienstleistern erwartet



