Managed Services: Differenzierung als Schlüssel zum Erfolg
Managed Services entwickeln sich von einer cleveren Alternative zur alltäglichen Standardlösung. IT-Dienstleister müssen ihre Angebote differenzieren, um im Wettbewerb zu bestehen. Tobias Klauser von MTF erklärt, wie das gelingt.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Managed Services werden zur Standardlösung und müssen differenziert werden.
- Servicedifferenzierung und Prozessoptimierung sind entscheidend für langfristige Profitabilität.
- Security-Services und KI-Services gewinnen an Bedeutung.
- Unternehmen wünschen mehr Kontrolle und Wahlfreiheit bei Technologiealternativen.
- IT-Dienstleister müssen sich als langfristige Partner positionieren.
Für die Schweiz Einschätzung der KI
- +Schweizer IT-Dienstleister können von der Nachfrage nach technologischer Unabhängigkeit profitieren.
- −Kleinere Anbieter könnten Schwierigkeiten haben, mit der Komplexität der Anforderungen Schritt zu halten.
Key Facts
Überblick- Quelle
- it-markt.ch
- Veröffentlicht
- 03.11.2026, 15:59
- Rubrik
- Technologie
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung, Künstliche Intelligenz
- Einschätzung (KI)
- NeutralIT-Dienstleister relevant
Ausgangslage
Managed Services sind nicht mehr nur eine Alternative, sondern werden zunehmend zur Standardlösung. Diese Entwicklung stellt IT-Dienstleister vor die Herausforderung, ihre Angebote von denen der Konkurrenz abzuheben. Wer seine Services nicht differenziert, riskiert, austauschbar zu werden.
Die Nachfrage nach Managed Services steigt, weil Unternehmen ihre IT-Infrastruktur effizienter und kostengünstiger betreiben wollen. Gleichzeitig wächst der Druck, sich von der Konkurrenz abzuheben, um im Markt zu bestehen.
Strategien für Differenzierung
Laut Tobias Klauser, Chief Strategy Officer von MTF, sind zwei Faktoren entscheidend für langfristige Profitabilität: Servicedifferenzierung und Prozessoptimierung. Dienstleistungen sollten einen spürbaren Nutzen für den Kunden bieten, beispielsweise durch vorausschauende Beratung, Sicherheitsdienstleistungen oder spezialisierte Supportleistungen. Ein Betrieb, der konsequent effizient ist, wird durch Automatisierung und Standardisierung unterstützt. Dadurch wird eine skalierbare Kostenstruktur gewährleistet.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Fähigkeit, Services kontinuierlich an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit und regelmässiges Feedback, um sicherzustellen, dass die angebotenen Lösungen tatsächlich einen Mehrwert bieten.
Wichtige Trends
Security-Services und KI-Services gewinnen an Bedeutung. Im Sicherheitsbereich erhöhen sich die Anforderungen, weil Cyberangriffe dank KI rascher, präziser und immer öfter automatisiert ablaufen. Unternehmen benötigen professionelle Überwachung, Bewertung und Reaktion. Auch KI-Dienstleistungen entwickeln sich dynamisch, da Unternehmen KI gezielt integrieren und messbaren Nutzen erzielen wollen.
Die steigende Zahl von Cyberangriffen erfordert eine kontinuierliche Anpassung der Sicherheitsmassnahmen. Unternehmen müssen in der Lage sein, schnell auf neue Bedrohungen zu reagieren und ihre Systeme entsprechend zu schützen.
Zukunft der Managed Services
Ein grundsätzlicher Bedeutungsverlust von Managed Services ist nicht zu erwarten. Vielmehr wünschen sich Unternehmen mehr Kontrolle, Wahlfreiheit und offene Technologiealternativen. Die Nachfrage verändert sich weniger als das Betriebsmodell. Entscheidend bleibt, dass Services professionell betrieben, überwacht und weiterentwickelt werden.
Unternehmen müssen ihre spezifischen Anforderungen und Ziele berücksichtigen, um die beste Entscheidung zu treffen.
Positionierung als Partner
IT-Dienstleister sollen sich als langfristige Partner etablieren und Firmen dabei helfen, ihre IT zukunftstauglich zu gestalten. Dafür sind branchenspezifisches Wissen, ganzheitliche Beratung und fortlaufende Innovationen im Leistungsportfolio erforderlich. Ein zusätzlicher Unterscheidungsfaktor besteht in der Möglichkeit, den Kunden grössere technologische Eigenständigkeit zu bieten, zum Beispiel durch Open-Source-Lösungen.
Ein weiterer Differenzierungsfaktor ist die Fähigkeit, Kunden bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dies umfasst nicht nur technologische Lösungen, sondern auch die Beratung und Begleitung bei der Umsetzung von Innovationen.
Vernetztes Ökosystem
Das Zusammenspiel entwickelt sich stärker in Richtung eines vernetzten Ökosystems. Als Single Point of Contact verbinden IT-Dienstleister Leistungen zu einer Gesamtlösung, reduzieren Komplexität und sichern Beratung, Integration und Betrieb. Enge Beziehungen zu Herstellern und Distributoren werden für Know-how, Support und Weiterentwicklung noch wichtiger.
Die enge Zusammenarbeit mit Herstellern und Distributoren ermöglicht es IT-Dienstleistern, ihr Know-how kontinuierlich zu erweitern und ihren Kunden stets aktuelle und innovative Lösungen anzubieten.
Dazu passt
Zahlen
- Name
- Tobias Klauser
Wissen zur Meldung
Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.
Originaltitel: Wie Managed Services gemäss MTF Differenzierung schaffen



