Bundesrat bestätigt differenzierte Finanzierung von Universitäten und Fachhochschulen
Der Bundesrat hat einen Bericht genehmigt, der die unterschiedliche Finanzierung von kantonalen Universitäten und Fachhochschulen (FH) bestätigt. Die Evaluation zeigt, dass das aktuelle System die verschiedenen Profile der Hochschulen angemessen berücksichtigt.
Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Der Bundesrat bestätigt die differenzierte Finanzierung von Universitäten und FH.
- Die Evaluation zeigt, dass das aktuelle System die verschiedenen Profile angemessen berücksichtigt.
- Kantonalen Universitäten sind stärker auf Grundlagenforschung ausgerichtet, FH auf angewandte Forschung.
- Die Finanzierung erfolgt nach leistungsorientierten Kriterien.
- Ein Monitoring der Finanzentwicklung wird eingeführt.
Key Facts
Überblick- Quelle
- Bundesverwaltung (News Service Bund)
- Veröffentlicht
- 25. September 2026
- Rubrik
- Politik
- Schwerpunkte
- Digitalisierung & Verwaltung, Neue Vorschriften & Compliance
- Einschätzung (KI)
- NeutralFinanzierung kantonaler Universitäten und FH
Ausgangslage
Am 25. September 2026 hat der Bundesrat einen Bericht genehmigt, der die differenzierte Finanzierung von kantonalen Universitäten und Fachhochschulen (FH) untersucht. Der Bericht entstand in Erfüllung des Postulats 23.3841, das eine faire und wettbewerbsorientierte Finanzierung im Hochschulbereich forderte.
Die Evaluation wurde vom Büro BSS Volkswirtschaftliche Beratung durchgeführt. Sie bestätigt, dass das aktuelle Finanzierungssystem die unterschiedlichen Profile der Hochschulen angemessen berücksichtigt. Kantonale Universitäten legen ihren Fokus auf theoretische Lehre und Grundlagenforschung, während Fachhochschulen praxisorientierte Bildungsgänge anbieten und angewandte Forschung betreiben.
Hintergrund
Laut Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) übernimmt der Bund derzeit 20 Prozent der Referenzkosten für Universitäten und 30 Prozent für Fachhochschulen. Ab dem 1. Januar 2027 gelten diese Prozentsätze als Höchstwerte. Das Postulat forderte eine Untersuchung der differenzierten Finanzierung, insbesondere im Hinblick auf den Zugang zu Fördermitteln und mögliche Ungleichbehandlungen.
Die Evaluation bestätigt, dass die Finanzierung nach leistungsorientierten Kriterien in den Bereichen Lehre und Forschung erfolgt. Die Gewichtung richtet sich nach den jeweiligen Aufgaben der Hochschultypen. Kantonale Universitäten profitieren in erster Linie von den Förderinstrumenten des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), während Innosuisse für Fachhochschulen eine bedeutendere Rolle einnimmt.
Was das bedeutet
Die unterschiedlichen Profile der Hochschulen sind charakteristisch für das Schweizer Hochschulsystem. Die Evaluation unterstreicht die Bedeutung, diese Profile zu bewahren. Diese verschiedenen Profile gewährleisten die Ergänzung der Tätigkeiten und fördern Wissenschaft und Fortschritt. Dank dieser Beiträge fördern sie die starke weltweite Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz in den Gebieten Bildung und Wissenschaft.
Die differenzierte Finanzierung der Hochschulen bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Zu den Chancen zählt die Möglichkeit, die Stärken der einzelnen Hochschultypen gezielt zu fördern. Dies fördert die Vielfalt und Innovation im Schweizer Bildungswesen.
Es ist daher wichtig, die Entwicklung der Finanzierung kontinuierlich zu überwachen und gegebenenfalls anzupassen.
Für Schweizer KMU bedeutet die differenzierte Finanzierung der Hochschulen, dass sie von einer breiten Palette an Forschung und Bildung profitieren können. Die praxisorientierte Ausrichtung der FH fördert die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, während die Grundlagenforschung an Universitäten langfristige Innovationen ermöglicht.
Betroffene Branchen und Berufe
Die differenzierte Finanzierung der Hochschulen hat Auswirkungen auf verschiedene Branchen und Berufe. Unternehmen, die eng mit Hochschulen zusammenarbeiten, könnten von den praxisorientierten Bildungsgängen der Fachhochschulen profitieren.
Auch die Wirtschaft insgesamt profitiert von einer starken Bildungs- und Forschungslandschaft.
Ausblick
Der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz hat beschlossen, ein Monitoring der Entwicklung der Bundesfinanzierung der Hochschulen einzuführen. Anhand von Schlüsselindikatoren werden die Entwicklungen regelmässig verfolgt. Der Bundesrat hat diesen Beschluss in seinem Bericht zur Kenntnis genommen.
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Zahlen
- Finanzierung durch den Bund
- Universitäten 20%, FH 30% (ab 2027 Höchstwerte)
- Postulat
- 23.3841
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Originaltitel: Die Bundesfinanzierung der kantonalen Universitäten und FH unterstützt die unterschiedlichen Profile dieser beiden Hochschultypen



