Nordkorea bestreitet Krypto-Raub bei Binance
Die USA haben Nordkorea für den Diebstahl bei Binance verantwortlich gemacht. Pjöngjang weist die Vorwürfe als politisch motiviert zurück.

Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Nordkorea bestreitet die Vorwürfe, die USA für den Binance-Raub verantwortlich zu sein.
- Der Diebstahl von über sechs Milliarden Dollar wäre der grösste bekannte Hackerangriff auf eine Kryptobörse.
- Kim Yo Jong wirft den USA politische Motive vor und spricht von einer Provokation.
- Nordkoreanische Hacker stehen seit Jahren im Fokus internationaler Sicherheitsforscher, die sie mit vielen Angriffen auf Kryptoplattformen in Verbindung bringen.
- Die erbeuteten Gelder sollen unter anderem für die Finanzierung der nordkoreanischen Waffenprogramme verwendet werden.
Für die Schweiz Einschätzung der KI
- +Die Schweiz ist nicht direkt betroffen, da der Angriff auf eine ausländische Plattform stattfand.
Key Facts
Überblick- Quelle
- Moneycab
- Veröffentlicht
- 03.11.2026, 07:51
- Rubrik
- Märkte
- Schwerpunkte
- Cyberangriffe & IT-Sicherheit, Digitalisierung & Verwaltung
- Einschätzung (KI)
- NeutralWiederholung ohne neue Infos
Ausgangslage
Dies wäre der grösste bekannte Hackerangriff auf eine solche Plattform. Nordkorea weist die Anschuldigung der Vereinigten Staaten von Amerika zurück, für den Raub von mehreren Milliarden US-Dollar auf der Handelsplattform Binance verantwortlich zu sein.
Der Vorwurf der USA gegen Nordkorea wirft Fragen zur Glaubwürdigkeit und den Beweisen auf. Bisher hat die US-Bundespolizei FBI keine konkreten Beweise für die Beteiligung Nordkoreas öffentlich vorgelegt. Dies könnte die Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen untergraben, insbesondere da Nordkorea die Vorwürfe vehement zurückweist.
Hintergrund
Kim Yo Jong, die Schwester des Machthabers Kim Jong Un, bezeichnete die Anschuldigung als absurd und eine schwerwiegende politische Provokation, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete. Kim warf Washington vor, Nordkorea ohne Belege regelmässig mit internationaler Cyberkriminalität in Verbindung zu bringen.
Die Anschuldigungen der USA gegen Nordkorea sind nicht neu. Bereits in der Vergangenheit wurden Pjöngjang Hackerangriffe auf Kryptobörsen wie Bybit zugeschrieben. Die Anschuldigungen der USA gegen Nordkorea sind nicht neu. Bereits in der Vergangenheit wurden Pjöngjang Hackerangriffe auf Kryptobörsen wie Bybit zugeschrieben.
Was das bedeutet
Für die Krypto-Branche zeigt der Fall, wie anfällig Handelsplattformen für Angriffe sind. Betroffen sind vor allem Krypto-Besitzer, die ihre Vermögenswerte auf solchen Plattformen lagern. Die Vorwürfe gegen Nordkorea verdeutlichen zudem, wie Staaten Cyberangriffe nutzen, um finanzielle Mittel für ihre Ziele zu beschaffen.
Ausblick
Die Vorwürfe könnten die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea weiter verschärfen. Für die Krypto-Branche könnte der Fall zu strengeren Sicherheitsmassnahmen führen, um ähnliche Angriffe in Zukunft zu verhindern.
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Zahlen
- Schadenssumme
- mehrere Milliarden Dollar
- Nordkoreas Aussenhandel
- etwa 3,1 Milliarden US-Dollar
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Originaltitel: Nordkorea nennt US-Vorwürfe zu Krypto-Raub «absurd»



