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UBS-Lohnumfrage: Schweizer Löhne wachsen 2027 nur moderat

Die Schweizer Wirtschaft erholt sich, doch die Löhne steigen 2027 nur leicht. Die UBS-Lohnumfrage zeigt, dass trotz besserer Konjunkturaussichten die Lohnentwicklung verhalten bleibt.

Titelbild zu: UBS-Lohnumfrage: Schweizer Löhne wachsen 2027 nur moderat
Bild: SRF News – Wirtschaft

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • UBS-Lohnumfrage bei 400 Schweizer Unternehmen
  • Löhne steigen 2027 nur leicht, trotz besserer Konjunktur
  • Energie- und Versorgungsbranche mit höchsten Lohnanstiegen (1,5 Prozent)
  • Detailhandel und Uhrenbranche mit geringsten Lohnsteigerungen (0,8 und 0,7 Prozent)
  • UBS prognostiziert Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent für 2027
  • Inflation bleibt tief, Personalplanung der Unternehmen vorsichtig

Für die Schweiz Einschätzung der KI

  • +Energie- und Versorgungsbranche profitiert von höheren Lohnanstiegen
  • −Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten nur moderate Lohnsteigerungen

Key Facts

Überblick
Quelle
SRF News – Wirtschaft
Veröffentlicht
03.11.2026, 11:35
Rubrik
Wirtschaft
Schwerpunkte
Fachkräftemangel, Neue Vorschriften & Compliance
Quellen
2 berichten darüber
Einschätzung (KI)
NeutralArbeitsmarkt und Löhne stagnieren
  1. Ausgangslage

    Die Schweizer Wirtschaft zeigt sich zuversichtlich, doch diese Stimmung schlägt sich nicht in den Löhnen nieder. Die UBS-Lohnumfrage bei 400 Unternehmen deutet auf nur leichte Lohnsteigerungen für 2027 hin. Die Inflation bleibt tief, und die Personalplanung der Firmen ist vorsichtig.

    Die UBS-Lohnumfrage zeigt, dass die Lohnentwicklung nicht im Einklang mit der wirtschaftlichen Erholung steht. Die Zuversicht der Unternehmen hat zwar zugenommen, doch die Löhne bleiben hinter den Erwartungen zurück. Dies deutet darauf hin, dass die Unternehmen trotz besserer Konjunkturaussichten vorsichtig bleiben.

    Die UBS-Lohnumfrage zeigt, dass die Löhne in der Schweiz 2027 nur leicht steigen werden. Dies steht im Kontrast zur Zuversicht der Unternehmen, die sich in allen Sektoren verbessert hat. Die Lohnentwicklung bleibt jedoch verhalten, was auf die vorsichtige Personalplanung der Firmen zurückzuführen ist.

    Die tiefen Inflationserwartungen spielen eine zentrale Rolle bei der verhaltenen Lohnentwicklung. Die Unternehmen passen ihre Lohnpolitik an die erwartete Inflation an, was zu moderaten Lohnanstiegen führt. Dies deutet darauf hin, dass die Unternehmen trotz besserer Konjunkturaussichten vorsichtig bleiben.

  2. Hintergrund

    Die Energie- und Versorgungsbranche plant die höchsten Lohnanstiege mit 1,5 Prozent. Chemie, Pharma und Metallindustrie folgen mit 1,2 Prozent. Der Detailhandel und die Uhrenbranche liegen mit 0,8 und 0,7 Prozent am unteren Ende der Skala. Die meisten Branchen rechnen mit einem Plus von 1,0 Prozent.

    Die unterschiedlichen Lohnanstiege in den Branchen spiegeln die spezifischen Herausforderungen und Chancen wider. Die Energie- und Versorgungsbranche profitiert von höheren Lohnanstiegen, während der Detailhandel und die Uhrenbranche mit geringeren Steigerungen rechnen müssen. Dies zeigt, dass die Lohnentwicklung branchenabhängig ist und von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird.

  3. Was das bedeutet

    Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet dies, dass die Lohnzunahmen hinter den Konjunkturerwartungen zurückbleiben. Unternehmen halten sich bei der Personalplanung zurück, was auf eine vorsichtige Stimmung hindeutet. Die UBS prognostiziert ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent für 2027.

    Die moderaten Lohnsteigerungen können auch als Indikator für eine stabile, aber nicht überhitzte Wirtschaft gesehen werden. Dies könnte langfristig zu einer ausgewogeneren Entwicklung beitragen, da die Unternehmen nicht unter Druck geraten, übermässig hohe Löhne zu zahlen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich jedoch auf moderate Lohnsteigerungen einstellen.

  4. Ausblick

    Die Lohnentwicklung bleibt verhalten, was auf eine anhaltende Zurückhaltung bei den Unternehmen hindeutet. Die Inflation bleibt tief, was die Lohnforderungen weiter dämpft. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich auf moderate Lohnsteigerungen einstellen.

Dazu passt

Zahlen

Energie- und Versorgungsbranche
Lohnanstieg 1.5 Prozent
Chemie, Pharma und Metallindustrie
Lohnanstieg 1.2 Prozent
Detailhandel
Lohnanstieg 0.8 Prozent
Uhren und Schmuck
Lohnanstieg 0.7 Prozent
Wirtschaftswachstum 2027
1.5 Prozent

Wissen zur Meldung

Die wichtigsten Fragen, Fachbegriffe und Stichworte – kurz erklärt.

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Originaltitel: UBS-Lohnumfrage – Schweizer Löhne steigen 2027 nur leicht